Sepidar Theater

Performancekollektiv

Ich bin schon tot

Eine Performance über Gewalt gegen Frauen und Femizide


01.10.2021 | 20 Uhr (Theater im Depot | Immermannstraße 29, Dortmund) PREMIERE
02.10.2021 | 20 Uhr (Theater im Depot | Immermannstraße 29, Dortmund)

Ich bin schon tot ist eine performative Auseinandersetzung mit Misogynie und Femiziden. Erzählt werden die Geschichten von drei Frauen, die unterschiedlicher kaum sein können und die ihre Gemeinsamkeit darin finden, dass sie alle von dem gleichen Mann physisch oder psychisch hingerichtet werden.

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Über uns

Das 2016 von den iranischen Theaterwissenschafts-Studierenden Bahareh Sadafi und
Mamadoo Mehrnejad gegründete Sepidar Theater ist ein Kollektiv aus Kulturschaffenden
verschiedener kultureller Hintergründe. Die in Dortmund und Bochum ansässigen jungen
Künstler*innen arbeiten mit Formen des Schatten-, und Objekttheaters, Physical Theatre und Dokumentarischen Theaters. Thematischer Schwerpunkt ihrer Arbeiten ist ein philosophischer Blick auf zeitgenössische Fragen wie die nach Identität. 

Ihre erste Produktion "Der kleine schwarze Fisch", ein Schattentheater nach einem iranischen Märchen, kam 2016 in Bochum zur Premiere. Weitere Spieltermine fanden in verschiedenen Städten NRW´s statt. Die Arbeit wurde zum 45. Fritz-Wortelmann-Preis-Wettbewerb eingeladen. Seit 2017 nahm das Sepidar Theater an der Rechercheplattform "Cheers for Fears Transit" teil, wobei erste konzeptionelle Skizzen von "Die Geworfenen" erprobt und 2018 im Ringlokschuppen Ruhr sowie 2019 im Theater Dortmund präsentiert wurden. Im Oktober 2019 feierten sie mit „Die Geworfenen“ im Roto Theater Dortmund Premiere. In dieser Performance widmete sich das Kollektiv der Geworfenheit des menschlichen Seins und stellte die Frage nach (Un-)Abhängigkeiten des Individuums in einer Mischung aus Objekttheater, Klanginstallation und Physical Theatre. In 2021 entwickelte das Kollektiv die Produktion "Ich bin schon tot" – eine Performance über Gewalt gegen Frauen und Femizide – in Koproduktion mit dem Theater im Depot.
Das junge Theaterkollektiv arbeitet interdisziplinär und erweitert das Kernteam um immer neue Künstler*innen aus ganz NRW. Sie vernetzen sich unter anderem mit der freien Szene als Mitglieder des Netzwerks „dott – Dortmunder Tanz- und Theaterszene“. 
In 2022 wird Sepidar Theater an die Fragen nach struktureller Gewalt und Machtverhältnissen im Bezug auf Geschlechterrollen anknüpfen und die Performance "Hosenrolle" in Koproduktion mit dem Theater Fletch Bizzel entwickeln. Premiere feiern sie am 28. Oktober 2022 im Fletch Bizzel. 

Vergangene Vorstellungen

DIE GEWORFENEN

08.11.2019 | 20 Uhr (Parzelle im Depot | Immermannstraße 29, Dortmund)
09.11.2019 | 20 Uhr (Parzelle im Depot | Immermannstraße 29, Dortmund)
19.10.2019 | 19:30 Uhr (Premiere | ROTO-Theater, Gneisenaustraße 30, Dortmund)
Die Performance ist nicht sprachbasiert. 
Der Veranstaltungsort ist barrierefrei zugänglich. 

Menschen sehen sich in die Welt geworfen. Und das Dasein erwartet sie mit einer Ladung an Päckchen. Doch was halten die Päckchen bereit? Das Vorhandene stellt Angebot und Ausschluss zugleich dar. Wie also sich verhalten zum schon Daseienden? Wer können sie sein und werden, indem sie sich zur Welt verhalten? Und können sie sich emanzipieren von den Geistern der Vergangenheit? 

Das Sepidar Theater widmet sich in „Die Geworfenen“ der Bildung von Identitäten und stellt die Frage nach (Un-)Abhängigkeiten des Individuums. Zwischen Klang und Körper vertrauen sich die beiden Performer*innen der Geworfenheit des menschlichen Seins an und versuchen auf der Bühne einen Platz in der Welt zu finden.

VON UND MIT
Mamadoo Mehrnejad (Künstlerische Leitung und Performance)
Bahareh Sadafi (Künstlerische Leitung und Performance)

Aylin Kreckel (Produktionsleitung und Dramaturgie)
Minju Kim  (Bewegungscoaching)

Ruben Philipp (Musik)

Siavash Shahandeh (Bühnenbild)
Sina Langner (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)

Maedeh Mirzaei (Produktionsassistenz)

TICKETS
Reservierung via Mail an
[email protected]

Premiere: 12€ | 10€ (ermäßigt)
Weitere Vorstellungen: 10€ | 8€ (ermäßigt)

FLYER


(Fotos: Robin Junicke | Cheers For Fears Transit)

Gefördert von